Mai 11 2011

“Der Twitpic-Skandal” oder Das Problem mit den AGB

Ist Twitpic böse, blöde oder wurden die neuen Nutzungsbedingungen einfach mißverstanden? Die Diskussion läuft und zeigt eine ganz andere Problematik auf: Wir haben oft keine Ahnung von den Regeln, nach denen Websites ihre Geschäfte betreiben.

Die Verwirrung um Twitpic erreicht ihren Höhepunkt. Gestern hatte Spiegel Online die Aufmerksamkeit auf die neuen Nutzungsbedingungen des Twitter-Bilderdienstes gelenkt:

“Der Twitter-Fotodienst Twitpic, über den man Fotos hochladen und über eine kurze Adresse in Twitter-Botschaften einbinden kann, hat einen exklusiven Deal mit der britischen Fotoagentur “Wenn” geschlossen. Künftig sollen Fotos, die Stars über Twitpic ins Internet stellen, weltweit vermarktet werden. Das teilten die beiden Unternehmen am Dienstag in einer gemeinsamen Erklärung mit.”

Selbstportrait mit iPhone

Ein klassisches Twitpic (Foto: marcof bei Flickr)

Die Empörung war groß und kochte innerhalb kurzer Zeit hoch. Auch ich änderte als Konsequenz und aus Protest in all meinen Twitterclients (Tweetdeck, Echofon und qtweeter) den Bilderdienst von Twitpic zu yfrog oder plixi.

Twitpic rudert zurück

Twitpic ruderte daraufhin in einem Blogeintrag zurück und gab bekannt, man sei mißverstanden worden:

“You the user retain all copyrights to your photos/videos and we are very sorry by the confusion our old updated terms of service caused.”

Friede, Freude, Eierkuchen? Mitnichten. Denn derzeit enbrennt eine Diskussion, ob man mit Twitpic zu hart umgegangen sei und die Geschichte nicht wasserdicht gemacht hätte.

Auslöser ist unter anderem ein Posting von Christoph Kappes in seinem posterous-Blog. In diesem kritisiert er SpOn und netzpolitik.org dafür, dass sie bestimmte Teile der neuen Nutzungsbedingungen nicht berücksichtigt hätten, zu Ungunsten von Twitpic:

“Kurz: TwitPics Anwälte wollten sagen: ‘Ihr als Urheber behaltet alle Rechte. Ihr gebt uns aber (viele) Nutzungsrechte für unseren Internetdienst und unser Geschäft (einen solchen Dienst zu entwickeln, betreiben etc.), einschliesslich der Nutzungsrechte, die wir benötigen, um unseren Internetdienst zu bewerben oder weiterzuverbreiten.’”

Der Autor des Spiegel-Artikels, Ole Reißmann, entgegnete daraufhin über Twitter:

@ @ vorsicht: der lizenz-deal mit der fotoagentur und die agb von diversen konkurrenten sprechen deutlich dagegen
@oler
Ole Reißmann

Die Verwirrung ist komplett

Bei SpOn arbeitet man derzeit wohl an einem Nachklapp mit anwaltlicher Hilfe, um die Geschichte aufzuklären. Das ist auch bitter nötig, denn ich für meinen Teil bin mittlerweile echt verwirrt.

Meine Verwirrung zeigt ein ganz anderes Problem auf, das Christoph Kappes als den eigentlichen Skandal empfindet und worin ich ihm 100%ig zustimme:

“Der eigentliche Skandal ist, dass – was wir ja alle ahnten – nicht nur Laien solche Nutzungsbestimmungen nicht interpretieren können, sondern auch Fachexperten, Journalisten und auch Juristen ohne Spezialausbildung nicht mit ausreichender Sicherheit. Es kostet mindestens 1.000 EUR, hierzu von einem Fachanwalt eine qualifizierte Auskunft zu bekommen – und nur wenige Nutzer wüssten überhaupt, wie sie mit Google den richtigen Anwalt finden.”

Viele Nutzer (und ich nehme mich da nicht aus), nehmen die seitenlangen AGBs von Softwarefirmen und Webdiensten ungelesen hin. Dass da manchmal echt merkwürdige Sachen drinstehen ist kein neues Phänomen und mir erst kürzlich bei dem Cloudservice Wuala aufgefallen.

Auch meine Lieblingsserie Southpark hat sich des Problems in einer der letzten Folgen angenommen, mit dem üblichen deftigem Analhumor.

Die Politik müsste handeln *ähäm*

Denn wir Nutzer haben meistens weder Zeit noch Lust noch Expertise dutzende Seiten mit Juristenvokabular durchzuackern, oft auch noch auf Englisch. Doch die Firmen müssen sich juristisch absichern, da sie am Ende sonst die Gelackmeierten sind.

Es wäre also Zeit für die Politik, Klarheit zu schaffen. Doch bis man sich auf den beiden Seiten des Atlantiks auf einen kundenfreundlichen Umgang mit Nutzungsbedingungen einigen kann, werde wohl noch viele Updates und AGB-Änderungen über uns kommen.

 

//UPDATE 11:59h//

Hier noch ein lesenswerter Artikel von Till Kreutzer bei irights.info: “Freiwild oder Artenschutz: Ausbeutung durch AGB”

Interessant? Sag es weiter! Facebook ist aus Datenschutzgründen vorerst nicht mehr verfügbar.

Mai 7 2011

HowTo: Wie man auf Facebook privates und berufliches voneinander trennt

Facebook wird für viele immer mehr zum Dreh- und Angelpunkt ihrer Netzaktivitäten. Dadurch drohen sich private und berufliche Sphären zu vermischen. Manche ziehen sich deshalb ganz aus Facebook zurück, andere posten weniger. Dabei bietet das Netzwerk genügend Möglichkeiten, Spaß und Arbeit voneinander zu trennen.

Daniel Fiene hat ein Identitäts-Problem. In seinem Blog schreibt er:

“Wie nutze ich Facebook als Journalist optimal? Soll ich mir eine eigene Seite anlegen, oder gilt das als zu eitel? Soll ich auf der anderen Seite mein Profil für alle öffnen und auf Facebook dann nur noch als Journalist unterwegs sein?”

Er ist nicht der Einzige mit diesem Problem. Je mehr Menschen Facebook nutzen, desto größer der Grad der Vernetzung. Waren früher nur Freunde im gleichen Alter aktiv, kommen heute Arbeitskollegen, Chefs, Lehrer, Professoren, Zuhörer und Zuschauer, Kunden, Vereinsfreunde, Nachbarn und Eltern dazu.  Lehnt man eine Freundschafts-Anfrage ab, kann das zu beleidigten Reaktionen führen.

Sollen alle alles wissen?

Doch sollen alle alles wissen? Gewiss nicht. Zum einen weil es meine Kunden nichts angeht, wo und wie ich meine Freizeit verbringe. Zum anderen weil das tolle, neue Youtube vielleicht nur meine Vereinskameraden interessiert, nicht aber meine “normalen” Freunde. Oder weil ich weiß, dass mancher schräge Witz nur bei manchen Leuten richtig aufgehoben ist, während andere sich pikiert abwenden würden.

Noch vor kurzer Zeit war die einzige Möglichkeit: Weniger Posten. Oder die Pinnwand für bestimmte Leute gleich ganz abschalten. Doch auch das kann zu Kränkungen führen. “Warum darf ich Deine Pinnwand nicht mehr sehen?”, war eine mir häufig gestellte Frage, auf die ich oft keine befriedigende Antwort wusste.

Zwei Profile anzulegen -  eins privat, eins beruflich – war mir zu aufwändig. Eine “Page” zu machen, die Nutzer “liken” können, fand und finde ich albern.

Dilemma “Privatsphären-Management”

Mit “Privatsphären-Management” oder “Datenschutz-Management” läßt sich diese Herausforderung am besten beschreiben, vor der wir gesellschaftlich gerade stehen. Facebook ist sich über dieses Problem bewusst und ist sukzessive dabei, die Privatsphären-Einstellungen zu verfeinern.

Doch viele Nutzer scheinen das nicht mitzubekommen. Selbst netzaffine Menschen wie Daniel Fiene stehen vor einem Facebook-Identitäts-Problem und wissen nicht weiter. Dabei ist die Lösung relativ simpel. Sie erfordert lediglich etwas Arbeit beim Einrichten und ein waches Auge beim Posten.

So geht es:

1.) Freunde in Gruppen einsortieren

a) Auf “Freunde” im Menü klicken:

  1. Erst "Freunde" anklicken...

b) Auf “Freunde bearbeiten” klicken:

.. dann "Freunde bearbeiten"...

c) Auf “Liste erstellen” klicken:

Eine Liste erstellen!

Eine Liste erstellen!

d) Der Liste einen Namen geben (z.B. “Arbeit”), Freunde auswählen und auf “Liste erstellen” klicken.

 

Der Liste einen Namen geben...

e) Es erscheint die Listen-Ansicht:

 

Die Ansicht der gerade erstellten Liste

Hier kann später neue Freunde hinzufügen der welche wieder löschen.

f) Jetzt soviele Listen anlegen, wie man lustig ist und jeder Freund einsortiert wurde.

g) Wenn man nun eine Statusmeldung oder einen Link posten oder ein Fotos hochladen möchte, vor dem Posten auf das Schloss-Symbol klicken, dann auf “Benutzdefiniert”:

So geht's...

So geht's...

h) Nun im Drop-Down “Sichtbar machen für” auf “Bestimmte Personen” klicken:

 

Hier auswählen, wer was sehen darf...

Dadurch kann das Posting nur für jeweils eine Liste sichtbar gemacht werden. Wenn das alberne youtube-Video nur Freunde sehen sollen, die entsprechende Liste auswählen. Genauso kann man seine Freunde vor langweiligen Arbeitspostings verschonen. Dann z.B. nur die Liste “Arbeitskollegen” auswählen, die man vorher angelegt hat.

Alternativ kann man auch bestimmt Gruppen ausschließen. Wenn ein Posting alle sehen sollen, außer der Familie bei “Vor folgenden Personen verbergen” die Liste “Familie” (o.ä.) eintragen. Hier kann man aber auch einzelne Nutzer (z.B. den Chef oder die Eltern) eintragen. Sie bekommen das Posting dann nicht zu sehen.

Wenn man möchte, kann man diese Einstellungen als Standard definieren. Dann werden alle zukünftigen Posting genauso behandelt, ohne dass man jedes Mal auf das Schloss gehen muss. Dafür einfach den enstprechenden Haken unten links setzen.

Alternative oder Ergänzung: Gruppe gründen

Als andere Möglichkeit oder Ergänzung kann man auch eine eigene Gruppe gründen. In diese kann man Freunde einsortieren, mit denen man gern wie in einem Separée kommunizieren möchte. Die Gruppen können entweder öffentlich, geschlossen oder auch “geheim” gemacht werden.

In öffentliche Gruppen kann jeder eintreten, in private kommt man nur auf Einladung rein, sie sind aber für jeden Freund sichtbar. Geheime Gruppen sind nur für die Nutzer sichtbar, die dort reingepackt wurden.

Dafür einfach auf “Gruppe gründen” links im Menü klicken:

So gründet man eine Gruppe

So gründet man eine Gruppe

Dort der Gruppe einen Namen geben, die Gruppenmitglieder festlegen und einstellen, ob die Gruppe öffentlich, privat oder geheim sein soll.

Der Vorteil von Gruppen: Man erhält eine eigene Timeline, zusätzlich zu der eigenen. Alle Mitglieder können hier etwas posten, was nur für andere Gruppenmitglieder sichtbar ist. Man erhält zudem einen Gruppenchat, was überaus amüsant sein kann.

Gruppen eignen sich sowohl als alternative zu einer “Fan-Page”, als auch für Arbeitszwecke oder zum privaten Austausch. Sozusagen ein Netzwerk im Netzwerk.

 

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Mai 7 2011

Verwirrung um EU-Pläne für europäische Firewall

Es klang wie das Ende des freien Internets in Europa: In einem Sitzungsprotokoll der EU-Arbeitsgruppe für Strafverfolgung (LEWP) wurden Pläne zur Errichtung eines virtuellen Schengen-Raums im Internet erwähnt. Ziel der Cyber-Grenze: rechtswidrige Inhalte blockieren. Jetzt rudert die EU zurück: So sei das alles nicht gemeint gewesen.

Auf Nachfrage von Hyperland, was es mit den “Schengen-Plänen” auf sich habe, war der Sprecher der ungarischen EU-Präsidentschaft erstmal überfordert, bzw. gar nicht im Thema. Nach einigem Nachforschen teilte er jedoch schriftlich mit, es handele sich um ein Missverständnis. Das Protokoll der Sitzung sei nicht korrekt.

Border Arcana

Hachja, Landesgrenzen im Internet. Das wäre was. Zumindest für manchen Politiker. (Foto: Mike Knell bei Flickr)

 

Es habe lediglich die Präsentation eines ungarischen Experten gegeben, der die Diskussion um mögliche Bekämpfungsmethoden zusammengefasst habe. Dieser habe aber keine konkreten Vorschläge unterbreitet. Die Arbeitsgruppe hätte ferner nicht die Absicht, konkrete Maßnahmen gegen Cyberkriminalität während der ungarischen Präsidentschaft vorzuschlagen. Man habe der Arbeitsgruppe vorgeschlagen, den fraglichen Punkt im Protokoll zu korrigieren.

Cyber-Schengen alarmiert Netzpolitiker

Erstmals aufgetaucht war das Protokoll (PDF) der Arbeitsgruppen-Sitzung im Februar bei statewatch.org. Darin knapp zusammengefasst in gerade mal einem Absatz: Vermeintliche Pläne zur Errichtung eines “sicheren europäischen Cyberspace”, der mit Hilfe von “virtuellen Schengen-Grenzen” und “virtuellen Zugangspunkten” unerwünschte Inhalte aussperren sollte.

Die netzpolitische Szene war alarmiert: “Europa auf dem Weg nach China?” fragte der AK Zensur besorgt und befürchtete, dass “damit tatsächlich die große chinesische Lösung gemeint ist, also umfangreiche Sperren: alles, was irgendwie nicht zulässig ist, wird blockiert.”

Netzpolitik.org kramte sogleich ein paar Zitate aus dem Archiv. Sie sollten belegen, dass die Idee eines Schengen-Raums schon länger durch die politischen Untiefen mäandert. Besonders beliebt – wen wundert es – bei Vertretern von CDU und der Jungen Union.

Bundesregierung wiegelt ab

Heise.de hakte bei den zuständigen Bundesministerien nach. Im Justizministerium gab man sich unwissend, lehnte derartige Maßnahmen aber ab. Ein Sprecher des Innenministerium gab bekannt, der ungarische Vorsitz habe auf das Problem der Cyberkriminalität aufmerksam gemacht. “Diese Präsentation sei aber weder vertieft noch später erneut aufgegriffen worden”, fasst Heise.de die Stellungnahme zusammen. Außerdem sei man für “Löschen statt Sperren”.

Alles heiße Luft also? Keine Schengen-Grenzen um den europäischen Cyberspace? Keine Blockade von unliebsamen Inhalten? Vorerst wohl nicht. Doch Netzaktivisten und Journalisten sollten Arbeitsgruppen wie diese im Auge behalten. Hier werden Ideen geboren, die ihren Weg bis hin zum Gesetz gehen können.

Und die anhaltende Diskussion um einen “Schengen-Raum im Internet” zeigt: Ideen wie diese existieren und können ein Eigenleben entwickeln. Allein schon weil die Begriffe so einprägsam und griffig sind, könnten sie am Ende schneller im EU-Parlament landen, als mancher denkt.

(Dieser Artikel erschien zuerst im Hyperland-Blog.)

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Mai 4 2011

Cloudservice “Wuala” will nach Protesten AGB ändern

Der Cloud-Service “Wuala” verbietet seinen Nutzern in seinen AGB, rassistische, pornographische, gewalttätige oder anderen rechtswidrige Daten zu speichern, sowie “keine Werbung oder politischen Beiträge bzw. politische Werbung auf Wuala” abzulegen. Nach Protesten kündigt das Unternehmen jetzt Änderungen an. Zumindest teilweise.

Das ging schnell: Nach einem irritiertem Tweet meinerseits…

Auf #wuala dürfen keine rassistischen,pornographischen,gewalttätigen Daten od politischen Beiträge/Werbung gespeichert werden?! #cloud #AGB
@doktordab
Daniel Bröckerhoff

…und einem daraus resultierendem Blogpost von Kollege Torsten Kleinz hat das Unternehmen in Blogkommentaren und Tweets angekündigt, seine AGB zu ändern.

Im Blog von Torsten kommentierte ein Bernd vom Wuala Support-Team:

“Die Formulierung ist an diesem Punkt sicher nicht optimal und auch so nicht praktiziert. Wir werden sicher nicht gegen legale politische Beiträge vorgehen und haben das auch nicht getan.

Wir werden das zügig überarbeiten und in diesem Zusammenhang die AGB inhaltlich überarbeiten.

Siehe auch http://bugs.wuala.com/view.php?id=4604 . unser CTO schreibt hier:

‘Our current terms of service do not accurately reflect Wuala any more. They have been written when we still had much more focus on public files (e.g. the “World”) tab. Todays focus lays more on security and privacy. The ‘social online storage’ has become ‘secure online storage’.

Consequently, we should consider relaxing clauses in the terms that are designed to mitigate problems related to public distribution of files.’”

Als paranoide skeptische Journalisten befürchteten Torsten und ich erst einen Krautchan-Troll-Angriff. Doch Bernd meldete sich über einen (vermutlich echten) Twitteraccount bei mir und bestätigte die geplanten Änderungen:

@ hat bernd dir eine wuala-adresse hinterlassen?
@doktordab
Daniel Bröckerhoff
@ hat er. Das war schon von mir ;) ^BG
@Wuala
Wuala
@ tja, auf den namen "bernd" reagiert man halt heutzutage etwas vorsichtig. und wieso der link auf einen bugerport?
@doktordab
Daniel Bröckerhoff
@ Luzius hat das ticket heute erstellt als reakt. auf den Artikel. Er wird sich selbst drum kümmern. Daher der Link. ^BG
@Wuala
Wuala

Zumindest die Formulierung, die sich auf “politische Werbung” oder Beiträge bezieht, will man also anpassen. Die anderen nicht.

Teilweise find ich das gut. Euren Lieblings-Actionfilm werdet ihr jedoch wohl auch zukünftig nicht bei Wuala speichern dürfen. Aber dafür gibt’s ja Dropbox.

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Mai 2 2011

HowTo: Wie man “Facebook-Fragen”
für immer los wird // UPDATE: DOCH nicht möglich!

Seit ein paar Tagen hat Facebook eine äh.. “tolle” neue Funktion: “Fragen” bietet jedem die Möglichkeit, eine Umfrage zu starten, mit der die Welt dann belästigt beglückt wird.

"Facebook-Fragen" ist jetzt eine der nativen Funktionen des Netzwerks

"Facebook-Fragen" ist jetzt eine der nativen Funktionen des Netzwerks

In meiner Timeline tauchen seitdem Meldungen auf, dass Freund XY findet, Hamburg sei das “beste Land”, “Friends” (und noch 6 andere) die “beste Serie” oder dass jemand sicher ist, dass Schalke den DFB Pokal gewinnt.

 

Naaa, wer wird DFB-Pokalsieger?

Naaa, wer wird DFB-Pokalsieger?

Mein Freund und digitaler Weggefährte Peter hat es schön auf den Punkt gebracht:

 

Peter, wie immer knackig und ohne Blatt vorm Mund

Peter, wie immer knackig und ohne Blatt vorm Mund

Auf meine Frage, ob es eine Möglichkeit gibt, diese Super-Funktion auszublenden, kam per Twitter binnen Sekunden die Antwort von @korre:

@doktordab Links im Menü auf das Kreuz vor "Fragen" klicken. Voila. ;)
@korre
korre

Danke dafür! Eine der Millionen Gründe, warum ich Twitter liebe. //UPDATE (SIEHE AUCH UNTEN): Die Info war leider falsch! :-(

Hier nochmal im Detail die Anleitung:

1.) Auf  “Fragen” (im Fenster links über dem Chat) gehen, es erscheint ein “X”

 

Das "Fragen"-Symbol ist links über den Chat-Freunden
Das “Fragen”-Symbol ist links über den Chat-Freunden

2.) Auf das “X” klicken, es erscheint folgendes Dialogfenster:

 

JA! Bitte NIE wieder zeigen!

JA! Bitte NIE wieder zeigen!

3.) “Einstellungen speichern” -> FERTIG!

Facebook versteckt die Anwendung so gut, dass ich keine Ahnung habe, wie man das wieder rückgängig machen kann. Aber das will ich auch gar nicht.

//UPDATE 4.5., 14:42h//

Entweder funktioniert “Diese Anwendung auf der Startseite anzeigen: NIE” anders, als ich gedachte habe oder Facebook hat (mal wieder) einen Bug. Ich habe jedenfalls gerade schon wieder zwei Umfragen angezeigt bekommen. Nervig!

//UPDATE 5.5. 10:13//

Mein Verdacht erhärtet sich: Beschriebenes Vorgehen blendet lediglich den “Fragen”-Menübutton links aus. Die nervigen Umfragen werden weiterhin gestellt. ARGH!

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Apr 26 2011

HowTo: Wie man an seine iPhone-Bewegungsdaten kommt

Die Entdeckung der iPhone- und Android-Bewegungsdaten-Dateien hat die Gemüter hoch kochen lassen. Denn auch wenn viele immer das ungute Gefühl (oder Wissen) hatten, dass sie in ihrer Hosentasche ihren persönlichen Tracker mit sich herum tragen: Jetzt haben wir endlich die Gewissheit – und die Dateien vor der Nase.

Das iPhone-Tracking-Tool gibt (aus Datenschutzgründen) jedoch nur eine wöchentliche Übersicht darüber, wo man gewesen ist. Wer lieber minutengenau wissen will, wo er wann in den letzten Monaten gewesen ist, kann sich das Java-Applet des crowdflow-Projekts zu Nutze machen.

Crowdflow-Projekt: Spende Deine Daten!

Das Projekt bittet iPhone- (und später auch Android-) Nutzer darum, ihre Bewegungsdatei zu “spenden”. Mit dem Datensätzen will das “Geo-Soziale-Netzwerk-Experiment” zeigen, “wie Menschen überall auf der Welt reisen, wie sie leben, arbeiten, in den Urlaub fahren, sich bei Konferenzen treffen etc”.

Wer teilnehmen will kann das anonym oder öffentlich tun. Ich überlege derzeit noch, ob ich meine Datei zur Verfügung stelle. Denn einerseits könnte es ab einer gewissen kritischen Masse ein sehr schönes Bewegungsbild ergeben, das auch für Kulturwissenschaftler mal interessant sein könnte.

Andererseits bin ich eher ein Verfechter der Privatsphäre und sträube mich gegen den Gedanken, meinen Aufenthaltsort (auch wenn er anonym bleibt) Preis zu geben.

Bewegungsdaten leicht gemacht

Allerdings kann das Java-Applet des Projekt dazu benutzt werden, sich zunächst selber ein Bild von seinen Daten zu machen. Dazu wie folgt vorgehen:

1.) Applet herunterladen und am besten in einen eigenen Ordner packen. In diesem wird später auch die Bewegungsdatei landen.

2.) Applet ausführen, folgendes Fenster erscheint:

 

Das Crowdnet-Applet
Das Crowdnet-Applet

3.) Auf “Start” drücken. Die Datei wird generiert und befindet sich im selben Ordner wie das Applet.

4.) Die gz-Datei mit einem Zip-Programm entpacken (OSX macht das automatisch).

5.) Die Datei mit einem Textprogramm öffnen. Die Datei hat vier Spalten: Datum, Uhrzeit und Längen-, sowie Breitengrad.

6.) Längen- und Breitengrad kopieren und in Google pasten. Google wird automatisch die Daten interpretieren und den genauen Standort in Maps zeigen.

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Apr 19 2011

Facebook-Spam erreicht neue Qualität: Jetzt mit Veranstaltungen und Chat!

Facebook-Spam ist eine der ärgerlichsten elektronischen Neuentwicklungen des letzten Jahres. Doch was bislang “nur” die Pinnwände mit Links auf dubiose Seiten verschmutzte (und sich dabei fleissig weiter verteilte), scheint jetzt eine neue Dimension zu erreichen.

Vor einigen Minuten wurde ich Zeuge einer wahren Spam-Bombe. Vom Facebook-Account eines ehemaligen Kollegen bekam ich erst folgende Chat-Nachricht:

Facebook-Spam-Chat-Nachricht

Facebook-Spam-Chat-Nachricht

Danach poppten sofort Benachrichtigungs-Fenster auf:

Die SPAM-Bombe schlägt ein...

Die SPAM-Bombe schlägt ein...

Die SPAM-Anwendung hatte mich also nicht nur versucht, mich per Chat zum klicken auf den Link zu bewegen, sondern auch noch eine Veranstaltung erstellt, zu der ich eingeladen wurde und die auf meiner Pinnwand auftauchte:

Nett: Eine Einladung zum Spammen...

Nett: Eine Einladung zum Spammen...

Vielleicht ist das alles ein alter Hut, aber für mich ist diese Dimension des SPAMs neu. Auf den Link hab ich jetzt noch nicht geklickt. Vielleicht findet sich ja ein Mutiger, der das Ding für unser aller Amüsement auseinander nehmen will?

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Apr 8 2011

Danke, @cinemaxx!

Manchmal lohnt sich bloggen und meckern doch! Die Cinemaxx-Karten sind angekommen, die mir versprochen wurden (siehe letztes Posting). Vielen Dank dafür :-)

Drei Freikarten!

Cinemaxx - Drei Freikarten!

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Mrz 10 2011

Warum cinemaxx.de an der Usability-Schraube drehen sollte…

Usability, Beratersprech für Benutzerfreundlichkeit, ist auch im Jahre 2011 auf Webseiten, die dringend drauf angewiesen sind, immer noch Mangelware. Vor einigen Tagen wurde ich Opfer von schlechtem Design, das vor allem zum Kaufen anregen sollte, aber den Kunden im schlimmsten Falle verärgert hinterlässt. Täter: cinemaxx.de

Vergangenes Wochenende wollte ich etwas machen,  was ich seit zwei Jahren nicht mehr getan habe: Mit meiner Frau ins Kino gehen. Die Schwiegereltern waren da und konnten das Kind beaufsichtigen ,”The King’s speech” hatte Oscars gewonnen, also Gelegenheit ergriffen und nix wie raus ins Vergnügungsleben.

Erster Schock: Fullscreen-Werbebanner als Hintergrund

Um kurz vor 18 Uhr ging ich auf cinemaxx.de, um Karten fürs Hamburger Dammtor-Kino zu erstehen. Und bekam den ersten Schock:

GUTE GÜTE! Welche Agentur hat die #cinemaxx-seite derart vollgeknallt?! Das grenzt ja an Belästigung! http://twitpic.com/46gbdf
@doktordab
Daniel Bröckerhoff

Die Seite mit einem Fullscreen-Hintergrund-Werbebanner vollzuhauen ist aus Marketinggründen bestimmt TOTAL gut. Ich als User fühle mich belästigt. Außerdem lädt die Seite viel länger als sie sollte UND macht meinen Browser mit Riesenbildern schwerfällig. Surferlebnis: 4 minus.

Zweiter Schock: Die versteckte Platzwahl

Einmal an die Banner-Belästigung gewöhnt, lief die Auswahl des Kinos und des Films relativ zügig und unkompliziert. Schnell zum Checkout, im Hintergrund drängelte die Familie, das Abendessen stand auf dem Tisch. Ich bekam folgenden Screen zu sehen:

Der Checkout im Cinemaxx-Shop

Der Checkout im Cinemaxx-Shop

Kino stimmte, Film stimmte und Ah! Toll! da rechts ist ja schon der “Kaufen”-Button. Schön im cinemaxx-Rot vom Rest der Seite abgesetzt und mittig platziert fällt er sofort ins Auge.

Unterbewusst fragte ich mich noch “Wo such ich mir denn den Platz aus?”, da hatte ich schon geklickt. Der “Roter-Button-auf-grauem-Hintergrund-gut-sichtbar-platziert-Trick” hatte auch bei mir sofort gezogen.

Dass unterhalb der Filmauswahl noch ein Auswahlmenü ist, in dem die wenigen noch verfügbaren Sitzplätze schon vorausgewählt waren, hatte ich schlichtweg übersehen. Das Menü versteckte sich erfolgreich hinter dem Browserrahmen, im ohne Scrollen nicht-sichtbaren Bereich.

Ein Kaufen-Button, wo man ihn nicht erwartet

Auf die Idee zu scrollen bin ich allerdings gar nicht gekommen. Denn der Kaufen-Button war ja schon in Sichtweite, der Checkout nicht mehr weit und ich hatte es eilig. Und dass jemand einen “Kaufen”-Button in der Mitte der Produktauswahl anbringen würde – das hätte ich nicht für möglich gehalten.

Jedem Designer muss klar sein, dass dies den Kaufimpuls triggert und ein eiliger Kunde nicht weiter nach unten scrollt, in der Annahme, da käme nicht mehr viel.

Der einzige Grund, den Kaufen-Button so prominent anzubringen und die Usability zu vernachlässigen: Man will den Kaufimpuls nicht bremsen, sondern den Kunden so schnell wie möglich zum Bezahlen bringen, bevor er es sich anders überlegt.

Bei mir hat das wunderbar funktioniert. Ich klickte mich schnell bis zum Bezahlen durch, gab meine Daten ein, immer in der Erwartung, gleich den Platz auswählen zu können. Bis es zu spät war: Ich hatte den Kauf bestätigt – von zwei Plätzen IN DER ERSTEN REIHE!

Das Kino war komplett ausverkauft, die Plätze vorne die Einzigen, die es noch gab. Gesehen hab ich das erst, als mit der Kauf meiner Premiumplätze noch einmal bestätigt wurde. Was folgte war ein Wutschrei und ein böser Tweet:

Danke, #cinemaxx.de für die beschissenste Usability ever! Hab gerade versehentlich Karten für die ERSTE REIHE gekauft. #FAIL
@doktordab
Daniel Bröckerhoff

Jeder Cineast weiß, dass man sich besser einen Film auf einem Handydisplay ansieht, als in der ersten Reihe zu sitzen. Zum Glück ist “The King’s speech” sehr konservativ und ruhig gedreht, so dass mir nicht total schlecht geworden ist und ich den wirklich guten Film halbwegs genießen konnte.

Hätte ich allerdings die automatische Platzwahl bemerkt, hätte ich mir ein anderes, weniger volles Kino gesucht. Der Nicht-den-Kaufimpuls-stoppen-Trick von cinemaxx.de hat also funktioniert.

Wenn cinemaxx zukünftig jedoch keine Kunden mit Sitzplatzauswahl-Ärger haben möchte, sollten sie den “Kaufen”-Button unten anbringen, um sicherzugehen, dass jeder DAU (also ich) auch alles gesehen und verstanden hat.

Usability: 6, SocialMedia: 1

Erfreulicherweise bewies cinemaxx dann, dass sie Social Media besser beherrschen als Webdesign. Mein Wut-Tweet erhielt eine Antwort:

@doktordab aber in der Übersicht steht doch sogar sehr deutlich, wo die Leinwand ist. Üben einen Verbesserungsvorschlag freuen wir uns. ^NP
@CinemaxX
CinemaxX

Und ich versprach, das Problem genauer zu erläutern, was ich hiermit getan habe. Jetzt bin ich mal gespannt, ob ich für meine Beratertätigkeit zwei Jahreskarten fürs Dammtor-Kino bekomme. (*hint*)

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Mrz 2 2011

Guttenberg-Star-Trek-Zitat: Die Entstehung eines Hoax

Seit gestern nachmittag macht auf Twitter das Gerücht die Runde, Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hätte sich auch bei seiner Abschiedsrede bei anderen bedient, ohne die Quelle kenntlich zu machen.Die Behauptung entbehrt jeglicher Grundlage, wird leider trotzdem weiter verbreitet. Hier kurz die Entstehung des Hoax.

Konkret geht es um den letzten Satz seiner Rede, der vermeintlich aus dem Star Trek-Film “Der Zorn des Khan” stammen soll:

Guttenberg: „Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht.”(Zitat: Captain Kirk, Star Trek II)
@stoltenberg
herr stoltenberg

Dieses Gerücht wurde massenweise geretweetet, anders formuliert verbreitet, weiter kolportiert. Immer ohne Beleg oder Quelle.

Ich wollte dieses – zugegeben sehr hübsche – Gerücht nicht so recht glauben und hab versucht, im Skript des Films durch Stichwortsuche eine entsprechende Stelle zu finden. Erfolglos.

Durch einen Hinweis von @Zivilschein bin ich auf den vermeintlichen Ursprung des Hoaxes gekommen:

"Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht." ... Star Trek II - Der Zorn des Khan”
@johl
Jens Ohlig

Ein Blick in die Timeline von @johl zeigt jedoch: Der Tweet war geklaut. Absichtlich:

Plagiatswitze plagiieren find ich ja meta-lustig. Aber das Original kam von @KaTzuGuttenberg
@johl
Jens Ohlig

Die Quelle des Gerüchts scheint also der Fake-Account @KaTzuGuttenberg zu sein:

"Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht." ... Star Trek II - Der Zorn des Khan
@KaTzuGuttenberg
K-T zu Guttenberg

Dieser scheint relativ schnell gemerkt zu haben, was er mit diesem Tweet angerichtet hat, denn kurz nach der Nachricht folgte die Aufklärung:

Es ist übrigens kein Star Trek Zitat. Aber keine Angst, wir gehen das vorm Abi noch mal durch.
@KaTzuGuttenberg
K-T zu Guttenberg

Und auch @johl bemühte sich, zurück zu rudern:

Ähm. Der Tweet vor diesem ist ein Witz...
@johl
Jens Ohlig

Doch zu spät. Aus dem Ursprungs-Tweet, der selber noch gar keinen Vorwurf enthält, wurde schnell ein Selbstläufer. Mit einem ganz konkreten Vorwurf: Alles nur geklaut:

"Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht" zu Guttenberg ähmm Star Trek. #unfassbar
@frankerler
Frank Erler
Rücktritt auch kopiert: "Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht." Star Trek II #Guttenberg
@b4ck3
backe

In der Zwischenzeit erreichte das Gerücht auch Facebook und wurde dort belustigt kommentiert und verbreitet.

Nur wenige User äußerten Bedenken:

Das Star Trek-Guttenberg-Gerücht ist ein Hoax. Ehrlich. Glaubt mir. Ohne Schmarrn jetzt. #guttbye
@_khp
Philipp

Leider ohne spürbaren Effekt. Schließlich sprang heute nachmittag auch noch ein Twitter-Account der taz auf und sorgte dafür, dass der Hoax bis in die letzten Ecken des Netzes weitergereicht wurde:

“Ich war immer bereit zu kämpfen, aber ich habe die Grenzen meiner Kräfte erreicht”, #Guttenberg kopiert "Star Trek II – Der Zorn des Khan".

Dass ein Zeitungsaccount ein solches Gerücht verbreitet, ist nicht nur erstaunlich, nein, es ist unverantwortlich. Auch wenn es “nur lustig” gemeint war. Ich bin da ganz bei @carsten_erdmann:

Erstaunlich, wie viele den Guttenberg/Star Trek-Hoax ungeprüft weiterverbreiten...
@carsten_erdmann
Morgenpost / Berlin

..und wie peinlich für andere, die es besser wissen sollten.

PS: Das @tazgezwitscher hat den Tweet bislang noch nicht als Hoax enttarnt.

//UPDATE 3.3.11, 18:39//

Die taz bat mich soeben freundlich darum, doch darauf hinzuweisen, dass sie ihren Fehler eingesehen und korrigiert haben. Ich war leider den ganzen Tag unterwegs und komme erst jetzt dazu, aber das mach ich natürlich gerne:

Plagiat in Guttenberg-Rede (Star Trek II): Das war ein absurder Vorwurf. Es hat uns sehr geschmerzt. Wir sind mit unseren Kräften am Ende.

Leider fehlt auch in diesem Tweet wieder etwas Wichtiges: Die Quelle. Aber man soll ja nicht zuviel verlangen.

Interessant? Sag es weiter! Facebook ist aus Datenschutzgründen vorerst nicht mehr verfügbar.