Mai 15 2013

Klub Konkret: Ist Gott
noch glaubwürdig?

Die Religion und ich – wir waren nie gute Freunde. Ich bin nicht getauft, meine Eltern sind aus der Kirche ausgetreten. Gott hatte ich nie viel zu sagen. Was passt da besser, als für Klub Konkret sich eingehend mit Glauben und Kirche zu beschäftigen?

Auch ich hab mich schon oft gefragt, was das hier alles eigentlich soll. Ob es Gottes Plan gibt oder alles ein blöder Zufall ist. Ob 42 wirklich die Antwort auf die Frage „nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ ist oder wir in Wahrheit nur die Figuren eines Traumspiels sind.

Ich war sehr neugierig, mit Gläubigen über das alles zu reden. Als ich allerdings hörte, dass mich die Redaktion zum katholischen Netz-Radio fisherman.fm schicken will, war ich mehr als skeptisch.

Passen Coolness und Glaubigkeit zusammen?

Ich erwartete eine handvoll durchgeknallter Hippies, die mir was von ewigem Fegefeuer, Rettung durch den Rosenkranz und Kondomverboten erzählen wollen und dabei händchenhaltend “Kumbaia, my lord” ums Kruzifix tanzen. Doch es kam ganz anders…

…noch vollgepackt mit diesen Gedanken fuhr ich zwei Tage später in den Hochseilgarten Wildschönau. Ich brauchte die andere Perspektive, um klar zu kommen.

Von Gott abgeseilt…

Die weltbeste Redaktion stellte mir David an die Seite, der mal an Gott und so geglaubt hat, man schnallte uns in ein Klettergeschirr und sagte: “Da müsst ihr jetzt hoch. Gott suchen.”

Was dann passierte, war die bislang schwierigste, ungewöhnlichste und beängstigenste Reportage für den Klub. Aber es hat sich gelohnt:

Die ganze Sendung über Gott und die Welt läuft heute Abend um 20.15 Uhr auf Einsplus. Oder in diesem Internet. Link folgt.

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Mai 3 2013

Klub Konkret: Wie steht es um unsere Bildungschancen?

Neben st_ry hab ich ja noch meine anderen beiden Lieblingsredaktionen Zapp und Klub Konkret. Für letzteren habe ich mich mit der Frage beschäftigt, wie es eigentlich in Deutschland um unsere Bildungs- und Aufstiegschancen steht.

Um es kurz zu machen: Schlechter als in anderen Ländern. Wieso, weshalb, warum und was man dagegen tun kann oder muss – alles im

Klub Konkret, Folge 22:

Wie immer gibt es meine Reportagen auch noch als eigene Clips. Für die Sendung haben wir uns zwei Themenschwerpunkte rausgesucht: Wer beeinflusst eigentlich alles unseren Lebensweg? Und: Wie sieht das aus, wenn man seine Bildungskarriere  nochmal drehen möchte?

“Morgens Bagel, abends Abitur”

Das hat mir der Starnberger Abendschüler Shahaib gezeigt. Wir haben ihn einen Tag lang begleitet. Vom Bagel-Café aufsperren bis hin zur letzten Stunde Mathe um 21 Uhr.

 ”Daniels Klassentreffen: Wer stellt die Weichen fürs Leben?”

Dafür habe ich drei ehemalige Klassenkameraden mit sehr unterschiedlichen Lebenswegen getroffen. Was hat sie dazu gebracht, Punk, Hausfrau oder Restaurant-Koch zu werden?

Wer mehr zum Thema “Aufstiegschancen” wissen möchte: In diesem Google Doc haben wir unsere Recherchen zum Thema veröffentlicht.

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Apr 20 2013

Klub Konkret: Welchen Weg gehst Du?

Für den Klub Konkret war ich am Donnerstag in einer meiner alten Heimaten Schermbeck. Mission: Treffe ehemalige Schulkameraden und finde raus, welchen Lebensweg sie gegangen sind und warum.

Klassentreffen sind komische Dinger. Man steht rum und versucht rauszufinden, wer wer ist und wie zur Hölle wir alle so alt werden konnten.

Noch komischer ist es, wenn das Klassentreffen vom Fernsehen arrangiert wird und Du mit zwei Kameras, einem Tonmann und einer Autorin auf drei Typen triffst, die Du seit über 20 Jahren nicht mehr gesehen hast.

 

Vier Typen, drei unterschiedliche Lebenswege

Vier Typen, drei unterschiedliche Lebenswege

 

Als ich auf Dennis, Bogo und CB an der Gesamtschule Schermbeck traf war die Stimmung dann auch erstmal alles andere als locker. Ich ging gerade mal ein Jahr mit ihnen zur Schule, danach hatten mich meine Mitschüler erfolgreich von der Schule geekelt und ich wechselte auf ein Gymnasium.

Dass ich neu zugezogen UND meine Mutter auch noch Lehrerin an der Schule war kam irgendwie nicht so gut bei den Fünftklässlern. Außerdem war (und bin ich immer noch) ein Klugscheißer -  eine insgesamt unglückliche Kombination.

Trotzdem wurden wir irgendwann miteinander warm und was da zu Tage kam war sehr interessant: Dennis mutierte vom Kleingewachsenen-große-Klappen-Typen zum Koch mit eigenem Restaurant (super lecker: http://restaurant-nappenfeld.de/).

Meine ehemaligen Nachbarsjungs Bogo und sein Bruder CB mutierten zu Vollzeit-Punks mit HartzIV-Bezug, aber eigener Band.Wir philosophierten darüber, warum wir welchen Weg gegangen sind, was uns dazu gemacht hat und wer welchen Einfluss darauf hatte. Das Klassentreffen in voller Länge gibt es am 1.5. auf Einsplus zu sehen.

Von euch würde ich aber gern wissen: Was wollt ihr werden / hättet ihr werden können? Wer oder was hat euch beeinflusst oder beeinflusst euch immer noch auf der Suche nach eurem (Karriere-)Weg?

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Apr 9 2013

Tausch vs Besitz: Kann
man Haben Lernen?

In einer der nächsten Folgen “Klub Konkret” geht es um “Tauschen & Leihen vs Besitzen. Der Blogpost hat meine Freundin Annika Thum dazu gebracht, mal über ihre Verhältnis zu Besitz zu reflektieren. Als “Zonenkind” wuchs sie mit einem komplett anderen Verhältnis zu Konsum auf als ich. Ihre Geschichte:

In der DDR war Besitz nicht wichtig. Einmal im Jahr haben wir unser Lieblingsspielzeug mit in die Schule genommen. Dann haben wir es abgeben müssen und wir haben große Päckchen gepackt für Nicaragua oder irgendwo anders hin, wo es eben gar nichts gab. Denn wir hatten ja so viel. Und wir sollten lernen:

Besitz hat keine Bedeutung.

Wenn wir etwas brauchten, haben wir es im Garten angebaut, mit Fruchtfolgekalender. Wir wurden auf den 3. Weltkrieg vorbereitet und wussten Besitz ist nichts. Frieden ist alles. Mein Vater hat mir immer wieder erklärt, wie wichtig es sei, alles selbst zu herstellen zu können, zu bauen, selbst zu schaffen, zu teilen, zu tauschen und auch wieder abzugeben. Zement gießen, Metalllöcher aus Fieberglas flicken, mit Nachbarn alles tauschen.

Besitz war Mittel zum Zweck und das Meiste war vergänglich. Ich träumte davon, dass wenn ich groß bin, dass alle Menschen der Erde mindestens ein Spielzeug hatten. Ich hatte im Kindergarten gelernt, wenn ich groß sei, bräuchten wir kein Geld mehr. Man ginge dann in den Laden und nehme mit was man bräuchte. Wir waren alle so verdammt gute Menschen und reich. Dachte ich. Und vielleicht stimmte es auch, es war nur anders. Besitz für alle.

Tauschleben schafft Gemeinschaftsleben.

Mit den Nachbarjungen zusammen in deren Badewanne gehen müssen, es wurde getauscht bis ins Privatleben. Unter der Hand, unter dem Ladentisch aber auch. Wir hatten alles und nichts und für uns Kinder hatte es keine Bedeutung. Das System förderte das und verkaufte es ideologisch. Das dahinter ein Wenig stand, war mir nicht bewusst.

Bucheckern und Kastanien im Winter Kiloweise für die Tiere im Wald sammeln, im Herbst Kartoffelnachlese nach den Maschinen, regelmäßiges Altstoffsammeln. Ich habe auf der Straße alte Schrauben und Nägel gesammelt, habe gelernt das Gewinde neu zu schneiden, es neu zu lackieren und es wieder zu benutzen bzw. es zu verschenken.

In der 3. Klasse lernte ich Punktschweißen. Ich war in der AG Junge Instandhalter, kommt von instandhalten. Wir erneuerten Metallgegenstände. Besitz musste langlebig sein und teilbar. Alles gab es einmal. Das bedeutete in der damaligen Logik, es war genug da.

Irgendwann habe ich gelernt, dass viel Haben viel Sein bedeutet. Das war nach der Wende. Ich habe es erst nicht verstanden. Ich habe es mir angeschaut und habe weiterhin Dinge neu verwendet, repariert, oder getauscht, verschenkt. Es ist einfach aus dem Besitz heraus, sich frei für Nichtbesitz zu entscheiden. Es ist einfach aus dem Nichtbesitz heraus Besitz wieder abzugeben.

Mein Studium war ein reines Tauschleben.

Ich hatte gar keinen eigenen Besitz. Obwohl ich mir erste Dinge kaufte, habe ich sie schnell wieder weitergegeben. Besitz war mir suspekt. Nur Bücher, davon habe ich immer geträumt. Ich habe jede mögliche Minute in der Bibliothek gesessen, bin durch die Regale gewandert, habe den Besitz an Wissen bewundert.

Es ist aus heutiger Sicht amüsant. Denn es war ja alles Geld da, aber ich hatte es nicht gelernt, diesen Konsum. Dieses Haben. Ich habe diese Wichtigkeit damals nicht verstehen gelernt. Also habe ich nichts gekauft von meinem Geld. Es vermehrte sich alleine auf der Bank. Ich wurde irgendwie reich, Besitz!

Und dann Mitte Zwanzig habe ich mir einfach ein Auto gekauft, ein neues, wenn schon, denn schon. Und habe aus meiner Sicht so in Geld geschwommen, dass ich ausprobieren wollte, wie Besitz ist. Es hatte mich gepackt. Wie war es Besitz zu haben? Viel Besitz? Einfach so Besitz vermehren?

Ich habe gekauft. Ohne Orientierung, nur des Effektes willen. Ich habe es geübt. Geschmack will gelernt sein, also musste ich im Schnelldiskurs vom einfachen Second-Hand-Laden bis hin ins LeGrandeMarché in Paris. Sich theoretisch mit Dingen beschäftigen oder sie ertauschen ist schön. ABER:

Besitz macht glücklich. Kurzzeitig.

Ich habe es wieder aufgegeben. Ich habe versucht ohne Konsum zu leben. Weder Besitz noch Tausch. Einfach mit wenig. Und dennoch zurecht kommen. Ein Modell, dass ich nach 2 Jahren wieder verworfen habe. Man befindet sich außerhalb der Gesellschaft. Willkommen.

Inzwischen habe ich durch die ganzen Experimente mit Haben soviel Besitz, dass ich den Überblick verloren habe. Seit 4 Jahren sortiere ich aus. Und es ist dennoch zu viel. Immer noch. Also geht es weiter, mehr verschenken, mehr verkaufen und eben auch wegwerfen. Besitz braucht Platz. Besitz benötigt Systeme, sonst endet man im Chaos.

Eigentlich braucht man nur wenig.

Aber was ist das? So wenig, wie in meiner Kindheit? So wenig wie in manchen Armutsändern? So wenig, wie in manchen Millionärsfamilien? Wenig ist relativ. So wie reich. So wie Schön. Weniges, Schönes, gerne auch mal Wertvolles.

Ich kaufe jetzt mein Iphone5 und versuche immerhin meine anderen vielen Handys loszuwerden. Mein kleiner Fortschritt, der sich dann doch wieder als solcher ausschließt. Denn neben dem Besitzen und Tauschen bleibt einfach auch die Geilheit an Dingen Spaß zu haben. Es ist der kurze Moment, in dem man frei ist oder glaubt zu sein. Frei sein, z.B. welchen Nagellack ich aus den 100 verschiedenen Farben auswählen soll. Jede/r hat da so seinen Schwerpunkt.

Ein endloses Thema.

Aber ich glaube, ich habe es inzwischen gelernt bzw. verstanden und finde shoppen phasenweise geil. Dann widerum verstehe ich es nicht, wie früher.

Immerhin. Gesellschaftlich wird in unserer Generation etwas weniger konsumiert, bewusster, hoffen wir es jedenfalls.

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Mrz 31 2013

KK 26: Tausch vs Besitz – Wieviel brauchen wir eigentlich?

In eine der nächsten Folgen des Klub Konkret beschäftigen wir uns mit der Frage “Tausch vs Besitz – Wieviel brauchen wir eigentlich?”. Denn eins ist klar: Irgendwie haben wir alle zuviel. Und wollen alle immer noch mehr.

Mein Haus, mein Auto, mein Garten – Besitz war gestern. Heute wird geteilt, getauscht und privat vermietet. Man kennt: Couchsurfing oder Carsharing. Laut einer aktuellen Studie ist das schon heute mehr als nur eine Mode.

Es ist sogar von einem Wertewandel die Rede, der unsere ganze Konsumkultur auf den Kopf stellen könnte. Wir wollen sehen, was dran ist an dieser Vermutung und selber ausprobieren, wo wir zuviel haben und wie das läuft mit dem Teilen und Tauschen.

Öffentliche Recherche-Ergebnisse

Unser Mitarbeiter Simon Hurtz hat sich für uns in die Hintergrund-Recherche gestürzt und seine Fundstücke in ein Google-Doc gepackt, das wir hiermit gern mit euch teilen möchten: Hier der Link. Jede Menge Lesestoff zur Tauschkultur.

Ich bin dann mal selber durch meinen kleinen Haushalt gegangen und hab geschaut, was für Dinge ich auf Anhieb finde, die ich nicht mehr brauche und die ich gegen etwas anderes tauschen könnte.

Das hab ich gefunden:

Ich werde diese Sachen auf netcycler.de zum Tausch anbieten und würde mich freuen, wenn der ein oder andere (am besten aus dem Raum Hamburg) mir was zum Gegentausch anbietet. Hier ist mein öffentliches Profil auf dem ihr alles nochmal sehen könnt.

Natürlich könnt ihr auch über einfach hier tauschen, schickt mir einfach eine Mail, einen Tweet oder eine Facebook-Nachricht.

Ich, das Besitzkultur-Opfer

Interessant war für mich zu sehen, wie schwierig es tatsächlich war zu entscheiden, was ich nicht mehr brauche und wovon ich mich ohne Probleme trennen könnte.

Obwohl ich wirklich nicht wenige Dinge besitze, fiel es mir schwerer als gedacht, mich von Sachen zu trennen. Auch ich bin – soviel kann ich schon sagen – ein trauriges Opfer unserer Besitzkultur.

Alternative: Leihen und Ausleihen

Es gibt allerdings jede Menge Dinge, die ich nicht weggeben möchte, die ich aber nicht jeden Tag brauche. Oder Dinge, die andere nicht immer brauche, die ich aber manchmal nutzen könnte. Klassisches Beispiel: Die Bohrmaschine.

“Warum daraus nicht eine App machen?”, dachte sich der Hamburger Philipp Gloeckler und gründete “Why own it”.

So sieht mein Benutzerprofil aus

So sieht mein Benutzerprofil aus

Das Prinzip: Wer hat was, was andere gern hätten und sich leihen möchten? Die App ist sehr leicht und gut zu bedienen: Einfach mit der Smartphone-Kamera entweder den Barcode scannen oder ein Foto machen, das Produkt kurz beschreiben, eine Kategorie auswählen – Fertig.

Ich habe so innerhalb von 20 Minunten 15 Produkte hochgeladen die ich in meinem Netzwerk anderen anbieten möchte. Das ist allerdings die einzige Krux: ich kann nur Sachen von Leuten aus- oder verleihen mit denen ich befreundet bin.

Ausleihen nur im Netzwerk

Die App kann meine Facebookkontakte und mein Telefonbuch durchsuchen. Ich hatte allerdings nur 2 Kontakte, die ebenfalls whyownit benutzen, so dass meine Möglichkeiten an Sachen zu kommen noch recht beschränkt sind.

Es gibt allerdings die Möglichkeit, die Freunde von Freunden zu adden. Wird die Freundschaftseinladung akzeptiert, kann man Sachen gegenseitig verleihen. Die App gibt es derzeit nur für iPhones. Sie kann hier im Appstore runtergeladen werden.

Ob so eine Methode alltagstauglich ist? Schwer zu sagen. Mein Problem wäre definitiv der Übergabezeitpunkt und die Notwendigkeit, im Vorhinein zu planen, wann ich etwas brauche. Alles zu besitzen ist halt auch vor allem eins: Bequem.

//UPDATE 1.4.13, 14:30//

Oh, das ging schnell. Thermobecher, Unterwasserkamera und Meßbecher sind schon weg!

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Mrz 28 2013

Klub Konkret: Welche Medien wollen wir?

Medienwandel, Journalismuskrise, Zeitungssterben: Wer sich nur ein bißchen mit Mediengedöns auseinandersetzt merkt schnell: Da ist was im Busch. Wir haben darüber in der Klub-Folge 19 geredet.

Dafür bin ich an einem stinknormalen Dienstagabend durch Hamburg gedüst und hab an (teils) wildfremden Wohnungstüren geklingt. Die Frage: Was guckst Du eigentlich um 20:15 Uhr?

In Hamburg hab ich auch Youtube besucht und Pressesprecherin Mounira Latrache gefragt, ob Youtube das Fernsehen von morgen ist:

Ergebnis: Fernsehen und Medienkonsum wie ihn Muddi kannte is nicht mehr. Heute wird überall geguckt, über alle Kanäle, in allen Medien und durcheinander.

Uns Medienmacher stellt das vor große Probleme, wenn keiner mehr verläßlich um 20.15 Uhr guckt oder Zeitungen abonniert. Vor allem, was die Refinanzierung angeht.

Komisch nur, dass Banken vom Staat gerettet werden, aber Medienhäuser nicht. Wieso eigentlicht und was bedeutet das für die Qualität der Medien? Wieviel seid ihr bereit zu zahlen?

Dafür bin ich nach Frankfurt gefahren und hab dort einen der Macher der Amazon-Dokumentation getroffen, die im Februar für einigen Wirbel gesorgt hat:

Die ganze Sendung mit allen Beiträgen gibt es hier:

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Mrz 22 2013

Zapp: Die Band Frei.wild und die Medien

Gestern wurden die Echos verliehen – ein paar eigentlich nominierte Band fehlten. Wie Journalisten dazu beigetragen haben, wie sie (mal wieder) ihren Job verpennten und warum das dem Echo mehr geschadet als genützt hat, hab ich bei Zapp erklärt.

Ich empfehle euch außerdem die Vollversionen der Interviews mit Daniel Köhler (freier Musikjournalist) und Patrick Gensing von publikative.org.

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