Nov 20 2010

iTunes: Wie man
Apps umtauscht

Gestern noch habe ich mich geärgert, dass man Apps für iPhone/iPad nicht umtauschen kann. Heute hab ich zufälligerweise ein youtube-Tutorial gefunden, das in 3:30 Min erklärt, wie das geht. Es ist zwar nicht so einfach, wie ich es dachte, aber immer noch leicht genug, dass man sich die 1,59€ für ein unbrauchbares App wieder holen kann.

Kurz zusammengefasst:

  1. iTunes öffnen, in den iTunes-Store gehen
  2. Auf seinen Accountnamen (rechts oben) klicken, sich einloggen und dann noch mal dorthin klicken auf “Account”
  3. Nun solltet ihr eure Apple Account-Daten sehen, dort ist das zweite Kästchen wichtig: “Letzter Kauf”
  4. Auf “Einkaufsstatistik” klicken
  5. Ihr gelangt auf eine Liste mit den letzten Käufen. Unten rechts auf “Ein Problem melden” klicken
  6. Die in den letzten 90 Tagen gekauften Apps können beanstandet werden
  7. Neben der App, die umgetauscht werden soll wieder auf “Ein Problem melden” klicken. Es erscheint ein Drop-Down-Menü
  8. Hier einen passenden Punkt anwählen und JETZT WICHTIG…
  9. …in das Kommentarfeld reinschreiben, dass ihr die App umtauschen wollt.

Dem Tutorial zufolge sollte das Geld dann in den nächsten Tagen rücküberwiesen werden. Ich kann das bislang nicht bestätigen, scheint aber zu funktionieren. Angaben daher ohne Gewähr.

Hier das Tutorial in voller Länge:

Auf das Tutorial aufmerksam geworden bin ich über einen Kommentar im Blog-Eintrag von Johannes Eber. Der hat aus Versehen einen In-App-Kauf getätigt und für 44,99€ (Achtung! Festhalten!) SCHLUMPFBEEREN gekauft!

Hier ist die ganze Geschichte: App-Zocke in Schlumpfhausen: Wie mich das Gratis-Spiel Smurfs‘ Village 44,99 Euro kostete

Interessant? Sag es weiter! Facebook ist aus Datenschutzgründen vorerst nicht mehr verfügbar.

Okt 18 2010

Facebook & Google:
Check your settings! (I)

Die Diskusion um Facebook und Datenschutz geht weiter. Daher hier ein paar Hinweise, die sich jeder Facebook- und Google-User mal ansehen sollte.

1. Importierte Facebook-Kontakte entfernen

Ich habe heute schon einmal folgenden Link gepostet: http://www.facebook.com/contact_importer/remove_uploads.php

Mit diesem ist es möglich, die Kontaktdaten, die man beispielweise per Handy-Synchronisation an Facebook geschickt hat, wieder zu löschen (ACHTUNG! VORHER BEI FACEBOOK ANMELDEN!).

Diese Synchronisation ist unter anderem dafür verantwortlich, dass Facebook die Email-Adressen von Nicht-Mitgliedern bekommt. Wenn diese sich schließlich doch anmelden, “kennt” das Netzwerk die Person bereits und weiß, mit wem sie interagiert hat und wen es als Freunde vorschlagen soll.

Bei Klick auf obigen Link sollte folgendes Dialogfenster erscheinen:

Facebook: So entfernt man hochgeladene Kontakte

Hier auf  “Entfernen” klicken, laut Facebook werden die Daten dann “nicht mehr in Deinem Telefonbuch angezeigt”. Nach einem wirklichem Löschvorgang klingt das zwar nicht, aber es ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.

2. Facebook-Personalisierung ausschalten

Facebook hat angekündigt, zukünftig mit “ausgewählten Partnern” zu kooperieren. Ziel: Das Interneterlebnis noch besser auf den einzelnen User abzustimmen. Im Klartext: Facebook und seine Partnerunternehmen tauschen die jeweils generierten Userdaten aus. Was das genau bringen soll, kann man hier nachlesen.

Erster Partner ist derzeit Microsofts Suchmaschine Bing. Noch ist das Unterfangen nicht bei jedem User verfügbar, aber es gibt schon in den Facebook-Privacy-Settings den entsprechenden Punkt zum An- und Abwählen dieser Option.

Auf Konto -> Privatsphäre -> Anwendungen und Webseiten (unten rechts!) -> Umgehende Personalisierung (vorletzter Punkt) gehen. Es erscheint folgendes Fenster:

Die Opt-Out-Funktion der Facebook-Personalisierung

Die Opt-Out-Funktion der Facebook-Personalisierung

Wie so oft bei Facebook ist der Haken bereits gesetzt, es wird also ein userunfreundliches Verfahren angewendet, da der Anwender 1.) von dem Verfahren wissen und dann 2.) die entsprechende Stelle in den Einstellungen kennen muss, um nicht an der Personalisierung teilzunehmen.

3. Google-Zugriff von Fremdseiten sperren

Einen ähnlichen Weg wie Facebook geht Google. Die Seite erlaubt es mit Zustimmung des Nutzers, dass andere Dienste auf sein Konto zugreifen. Das kann bequem sein, ist aber wenig empfehlenswert. Ein typisches Google-Konto enthält meist eh schon mehr Informationen, als man einem einzigen Unternehmen normalerweise geben würde. Dieses Wissen muss nicht noch mehr Seiten zur Verfügung stehen.

Es empfiehlt sich also mal, folgenden Link anzuklicken, um zu sehen, welche Webseiten bereits Zugriff haben: https://www.google.com/accounts/IssuedAuthSubTokens

Ich musste zu meiner Überraschung feststellen, dass eine mir völlig fremde Seite (yooper.rpxnow.com) Zugriff auf mein Konto hatte. Ich habe dies unverzüglich rückgängig gemacht und kann nur jedem dazu raten, mal nachzusehen, wie seine Settings eigentlich aussehen.

(Letzter Tipp via Sankt-Georg.info)

UPDATE: Die Facebook “Adressbuch löschen”-Funktion scheint derzeit überlasten. Von einigen Seiten hörte ich, dass es zu Error-Meldungen beim Löschprozess kommt.

Interessant? Sag es weiter! Facebook ist aus Datenschutzgründen vorerst nicht mehr verfügbar.