perspective

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Die erste Woche nach dem Urlaub ist ja immer die Schwerste.

Besonders, wenn vorher zwei Wochen Nichtstun im Kalender stand und der Biorhythmus danach wieder komplett auf den Kopf gestellt wird. Und manchmal frage ich mich schon, warum ich mir das alles antue. Jede zweite Woche von der Familie getrennt zu sein ist für alle hart, die Nachtarbeit sowieso.

Aber dann erinnere ich mich an den Schweißer Manni, den ich im Urlaub kennen gelernt habe. 40 Jahre Montage hatte er hinter sich – manchmal war er drei Wochen am Stück unterwegs. Und dann weiß ich wieder, dass ich es verdammt gut getroffen habe: ich hab den Job, den ich immer wollte und das bei einer Sendung hinter der ich 100% stehen kann.

Oft beschweren wir uns ja darüber, was wir alles nicht haben oder was nicht perfekt ist. Aber manchmal hilft es da, die Perspektive zu wechseln, um zu sehen was man alles hat.

Auch wenn ich davon gerade nicht weniger müde werde. Und jetzt jemanden bräuchte, der mir Boden der ZDF-Garderobe wieder aufhilft. 😉