Was ich beim Schnorcheln im Roten Meer gefunden habe: ein globales Problem

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Eigentlich wollte ich am letzten Urlaubstag nochmal das Korallenriff vor der Hotelanlage bestaunen.

Aber weil der Wind heute Richtung Küste weht kam ich nicht dazu – kaum war ich im Wasser schnorchelte ich in unsere Zivilisationshinterlassenschaften. Innerhalb von fünf Minuten hatte ich eine ganze handvoll Müll gesammelt.

Das Ganze ist aber kein reines Tourismus- oder Ägyptenproblem – es ist global. Und viel Plastikmüll in den Ozeanen hat bei uns in Europa die Reise ins Meer begonnen. Ob Plastikbecher, Weingummitüten oder Mikroplastik: Das Zeug zersetzt sich einfach nicht, sobald es im Wasserkreislauf ist wandert es immer weiter. Teilweise bis wir es mit unserer Nahrung wieder den Weg zu uns findet, direkt in unsere Bäuche. Hmmm, lecker!

Was können wir tun?

  1. Plastik vermeiden.
  2. Nicht vermeidbares Plastik immer richtig entsorgen.
  3. Kosmetik mit Mikroplastik und flüssigen Kunststoffen vermeiden (leider musste ich feststellen, dass auch meine geliebte Nivea-Sonnenmilch flüssige Kunststoffe enthält). Infos über kritische Inhaltstoffe gibt es z.B. beim BUND und bei Greenpeace.
  4. Bei #2minutebeachclean mitmachen.
  5. Andere aufklären und informieren.
  6. Sich nicht die Laune verderben lassen, denn jeder kann die Welt verändern.

Wer mehr über die Plastikprobleme wissen will, sollte sich diese arte-Reportage ansehen: