Wenn nicht wir, wer dann?

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Es gibt Abende, da bin ich nach der Sendung total auf gekratzt und komme kaum runter. Und dann gibt es Abende, da haben mich unsere Themen so nachdenklich gemacht, dass ich gar nicht weiß, wie ich das alles zusammen bringen soll.

Wie heute: Hunger in Ostafrika, unsere Verantwortung für solche Katastrophen – und am Ende der Sendung ein chinesischer Klempner, der mit albernen Livestreams zu Reichtum kommt. In einem Land, in dem vor Jahrzehnten noch gehungert wurde und das sich heute immer noch kommunistisch nennt.

Unsere Welt ist ein einziges Paradoxon, die Widersprüche sind manchmal kaum auszuhalten. Aber nur wenn wir sie begreifen und nicht ausblenden können wir versuchen, etwas daran zu ändern.