Nach den Anschlägen in Brüssel

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Ich habe lange überlegt, ob ich etwas zu diesem Tag und diesen Taten sagen will, sagen kann. Den ganzen Tag über fehlten mir die Worte. Aber dann kamen sie doch. 

Nicht die Religion ist das Problem,
sondern was die Menschen aus ihr machen.
Jede Ideologie kann missbraucht werden.

Nicht die Flüchtlinge sind das Problem,
sondern wovor sie fliehen
und wofür ihre Fluchtrouten missbraucht werden.
Jeder Mensch hat das Recht
auf ein sicheres Leben.

Nicht die Medien sind das Problem,
sondern wie wir sie nutzen.
Jeder kann entscheiden
sich zurückzunehmen
und sich nicht irre machen zu lassen.

Nicht „die Anderen“ sind das Problem,
sondern gesellschaftliche Systeme,
die Menschen zu „anderen“ machen
und ausschließen.
Jeder Mensch will sich zugehörig fühlen.

Machtmenschen im Hintergrund,
die solche Menschen ohne Halt
für ihre Zwecke radikalisieren,
so dass sie zu Mördern werden
sind das Problem.
Denn jeder Mensch wird mit dem Wunsch
friedlich zu leben geboren.

Die Angst voreinander,
die ihre Attentate auslösen sollen
ist das Problem.
Aber jeder kann sich entscheiden,
sich nicht zu fürchten.

Ich fürchte mich nicht.