Die guten Seiten der Euro-Krise

Um zu wissen, dass eine Krise auch eine Chance ist, muss man nicht erst die Chinesen bemühen. Denn dass „Krise“ und „Chance“ dort dasselbe bedeuten ist erstens so nicht ganz richtig, wie uns die Kollegen von Zeit Online lehren. Und zweitens stammt das Wort eh vom griechischen „krisis“ ab, was den Höhe- oder Wendepunkt einer gefährlichen Lage bezeichnet – „von da an kann es eigentlich nur noch besser werden“.

In Thessaloniki sehen das manche ähnlich. Sie können der Krise auch etwas Positives abgewinnen, wie Mema und Kosmás vom Plattenladen „Stereodisc“. Andere wandern sogar von Deutschland nach Griechenland aus, wie Florian Schmitz, den ich für unsere Klub Konkret-Krisen-Sendung getroffen hab (siehe Video oben).

Die Gegenbewegung – aus der Krise raus und ab nach Deutschland zum Arbeiten – ist jedoch weitaus geläufiger. Cristina, die ich vor zwei Jahren in Madrid getroffen habe, lebt und arbeitet mittlerweile in Hamburg bei einem Internet-Startup. Leider hatte sie eine privat schwere Zeit und wollte mich daher nicht noch einmal treffen, um zu erzählen, wie es ihr ergangen ist.

Dafür haben wir per Twitter Kontakt zu Manuel bekommen. Auch er ist aus Madrid weg gegangen und arbeitet jetzt in Köln in der Web-Branche. Dort hab ich mich mit ihm im Museum getroffen – denn eigentlich hat er Kunst studiert:

Mehr über unsere Reise nach Griechenland hier in schriftlicher Form oder guckt euch hier die ganze Sendung „Wie geht’s Europas Krisenkindern?“ an.