Europas Krisenkinder – Sind wir aus dem Gröbsten raus?

2008 ging es los mit der weltweiten Finanzkrise, die erst in den USA ihre Runden zog und dann zu uns rüberschwappte.* Irgendwann wurde klar: Einige Eurostaaten haben sich mächtig übernommen. Die Pleite drohte – nicht nur von Ländern wie Spanien, Portugal oder Griechenland, sondern des gesamten Euro-Projekts.

Schon vor zwei Jahren – in einer der ersten Klub Konkret-Sendungen – fragten wir deshalb „Krise und kein Ende – Habt ihr uns die Zukunft geklaut?“. Damals schien ein Ende absehbar. Doch 6 Jahre nach dem Beginn der weltweiten Rezession gibt es immer noch Krisenmeldungen, könnte das Licht am Ende des Tunnels immer noch der Pleitezug sein, der uns gleich überrollt.

Nachdem ich vor zwei Jahren in Spanien war, bin ich dieses Mal nach Griechenland gereist. Mein Eindrücke von der Reise, die keinen Platz mehr in der Sendung hatten hab ich hier aufgeschrieben.

Wer mehr über den Ursprung und die Historie der Finanzkrise wissen will, dem empfehle ich einmal die „Chronologie der Finanzkrise“ von den Tagesschau-Kollegen. Bei der Bundeszentrale für politische Bildung gibt es außerdem einen lesenswerten Aufsatz: Die Krise im Euro-Raum: Auslöser, Antworten, Ausblick. Der ist zwar schon vier Jahre alt, aber immer noch aktuell.

*(Ja, das ist mächtig verkürzt.)