Wie sehr nerven Kinder?

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Unterwegs mit der Kita-Gruppe meiner Tochter. Wie sehr nerven wir in Bus & Bahn?

Kinder kriegen – Ja! oder Nein! und wenn Ja, wann denn dann bitte? Jetzt, später, vorgestern, mal sehen, irgendwann, sofort? Jede/r, der/die irgendwann ins Erwachsenenleben stolpert kennt diese Fragen. Im Klub reden wir bald darüber.

Kinder sind ein Segen. Sie bringen Freude und Strahlen ins Leben. Sie zeigen, wie schön kleine Dinge sein können und bringen einem wieder bei, sich über das Leben zu wundern.

Kinder sind ein Fluch. Sie sind renitent, laut, nervig, chaotisch, anarchistisch und machen nie, was sie sollen.

Wenn man mit Kindern unterwegs ist, kann das ganz schön anstrengend sein. Vor allem, wenn man im (angeblich) kinderfeindlichen Deutschland unterwegs ist.

„Sei nicht so laut! Fass das nicht an! Vorsichtig! Lass das nicht fallen! Nein, das darfst Du nicht haben. Komm sofort her!“ – die Standartsprüche jedes Eltern mit lauffähigen Kindern, der/die versucht, die Umwelt möglichst wenig zu belästigen.

Sogar Kitas kriegen immer wieder Stress mit ihrer Umwelt. In München klagen Anwohner gerade gegen den Bau einer dritten Kita in ihrer Straße. Wegen Lärm.

Aber sind wirklich alle Deutschen so? Und welche Rolle spielen diese Faktoren bei der Entscheidung, Kinder zu kriegen? Warum kriegen wir eigentlich die wenigsten Kinder in Europa? Alles Fragen für den Klub. Und für euch:

Wollt ihr / Habt ihr Kinder? Wenn Ja: Warum und (seit) wann? Und: Was war eure ultimative Kinderhasser-Begegnung? Wenn Nein: Warum wollt ihr keine Kinder?



  1. Anna

    All I can say is, we were all there once. So anyone who has to complain can hear this: Sorry but we put up with your shit, now you can put up with theirs.

  2. Tanja

    Ich habe einen 6 jährigen und einen 7 Wochen alten, beides absolute Wunschkinder.

    Und ja Kinder sind nervig, laut, quengelig, sorgen für Schlagmangel, bedeuten finanzielle Einschränkung und mache einem ganz allgemein das Leben schwer.

    Und ich würde auf nichts davon verzichten, weil sie einem so uneingeschränkt, wahnsinnig viel Lebensfreude vermitteln.
    Das ist auch etwas, dass man jemanden der keine Kinder hat, oder keine Kinder mag nicht vermitteln kann.

    Ultimative Kinderhasser sind mir im Privatleben noch nicht über den Weg gelaufen, dafür hats mir mein letzter Arbeitgeber so schwer wie irgend möglich gemacht Beruf und Familie unter einen Hut zu kriegen…

  3. sonja

    Ich habe eine 14 Monate alte Tochter, Sie ist der reinste Sonnenschein! Niedlich, freundlich, neugierig, frech.
    Viele Leute reagieren sehr nett auf Sie, sprechen Sie an, winken. Besonders ältere Leute.
    Erschrocken war ich besonders, als einmal eine junge Dame ums einen extrem genervten Blick zuwarf und mit ihrem Hund wegging, um sich weit von uns weg zu setzen, nachdem wir den Hund aus zwei Sitzgruppen Entfernung angesehen hatten und ich meiner Tochter auf ihr Zeigen hin gesagt hatte „ja, das ist ein Hund“. Wir hatten weder den Hund direkt angesprochen, noch versucht, ihn anzulocken oder gar hinzugehen etc. Immerhin war der neben uns sitzende junge Mann genauso erschrocken über das ablehnende Verhalten wie ich.
    Insgesamt „nerven“ Kinder bzw. Eltern vor allem dort, wo Leute schnell mal durch wollen (z.B. den Weihnachtsarkt, der bei ums vor der Haustür ausgebaut ist. Da ist es tabu, dass das man wagt, das Kleinkind an der Hand laufen zu lassen, weil es ja so langsam ist).


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