8 Dinge, die Journalisten von BuzzFeed & Co lernen können…

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…(und drei Sachen, die sie sich besser nicht abgucken). Denn Tag für Tag kippen BuzzFeed, Upworthy und Spin-Offs wie Upcoming.de eine Ladung Netz-Boulevard auf seine Website: Lustige Listen und Bilder zu den Themen, über die das Web redet oder über die es noch reden soll, perfekt konfektioniert zum Weiterverteilen in den Sozialen Netzwerken. Können Journalisten davon etwas lernen?

Ja! Sagen Kollege Fiete Stegers und ich und haben 8 Dinge gefunden, die Journalisten von diesen Seiten lernen können (Service-Hinweis: KLICK auf die Zeile bringt mehr Content!)

1. Hab das Ohr am Puls der Zeit!
Von solchen schönen GIFs lebt BuzzFeed
2. Bring Deine Botschaft auf den Punkt!

3. Der beste Journalismus ist vergebens, wenn er niemanden erreicht!


4. Sprich den Leser oder Zuschauer an.

5. Sei witzig (solange es das Thema nicht von selbst verbietet).
6. Sei doch mal positiv!

7. Mach’s mal unkompliziert!
Katze
8. Frag Dich, warum Du die Punkte 1- 7 nicht schon längst umgesetzt hast.

 

Wo BuzzFeed besser kein Vorbild sein sollte:

1. BuzzFeed finanziert sich über “Native Advertising”: Finger Weg!
2. Eine ständige redaktionsinterne Rangliste der Autoren, deren Stories die meisten Besucher auf der Seite gebracht haben.

3. Reiz’ ein Thema nicht bis zum Äußersten aus.

Ein Video! Ein Video!

Was Buzzfeed, Upworthy oder Upcoming genau ist, wie diese Seiten arbeiten und ob das Journalismus ist oder weg kann habe ich für Zapp mit Imre Grimm von der HAZ, Zeit.de-Chefredakteur Jochen Wegner und Upcoming.de-Manager Koen Droste diskutiert:

Noch mehr zum Thema: Tobias Schwarz schreibt über BuzzFeed und den Medienwandel und Christoph Keese listet sieben Gründe auf, warum BuzzFeed mehr ist als ein Portal für Hitlistenlisten und Katzenfotos.

//Disclaimer//

Das Listicle erschien zuerst im Zapp-Blog.

//UPDATE 17.2.2015//

Weil die Diskussion noch einmal aufpoppte (siehe hier) noch ein Tweet von Steffen Lüdke mit Beispielen für Buzzfeed-inspiriertem Journalismus:




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