Zapp: Besuch bei Snowden – Einblicke ins Hinterzimmer

Es war der Mediencoup der vergangenen Woche: Der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele besucht den meistgesuchten Mann der Welt, Edward Snowden. Auch zwei deutsche Journalisten sind dabei – der ARD-Reporter John Goetz und der ehemalige „Spiegel“-Chefredakteur Georg Mascolo. Doch viel zu berichten hatten sie nicht.

Keine Frage, sie haben ihn getroffen und mit ihm geredet. Aber der Inhalt ihres Gespräches in einem Moskauer Hinterzimmer bleibt geheim – die Bilder des Treffens sind ohne Ton.

Dafür heizen sie die Asyldebatte um Edward Snowden an. Verschwörer unken schon, der russische Geheimdienst habe das Gespräch im Hinterzimmer organisiert.

Wissen, ohne zu berichten

Es ist ein Besuch mit vielen Fragezeichen: Wie kommunizierten Goetz und Mascolo mit Snowden? Was war aus journalistischer Sicht ihr Ziel?

In Berlin habe ich John Goetz vor der amerikanischen Botschaft getroffen und ihm für Zapp einige dieser Fragen gestellt:

Den langen Artikel, den Goetz mit Hans Leyendecker für die Süddeutsche schrieb, ist leider nicht online. Aber die Übersichtsseite der SZ zum Thema Snowden lohnt einen Blick.