Was sind “Native Ads”
(und retten Sie den Journalismus)?

Die Vermischung von Journalismus und Anzeigen ist eigentlich für (deutsche) Medienmacher BahPfui. Eine saubere Trennung zwischen Artikeln und bezahltem Kram – so die einhellige Meinung – sei unabdingbar für die eigene Glaubwürdigkeit. Aber Überraschung: Den neuen digitalen Medien-Unternehmen ist das zunehmend egal.

“Native Ads” heißt das Buzzword der Medien-Monetarisierung, das ein Funkeln in die Augen der Buchmacher und Werbetreibenden zaubern dürfte. Gemeint sind gesponsorte Artikel, Tweets, Posts oder Bildstrecken, die erst auf den zweiten Blick als Werbung zu erkennen sind.

Wo der Trend herkommt, wo er heute schon eingesetzt wird und warum das Ganze einem Sorgen machen darf, sollte es in Deutschland um sich greifen, hat ZDF-Kollegen Martin Giesler sehr schön aufgeschrieben: KLICK!

Die Diskussion geht los…

Dass es jedoch auch Mediennutzer der neuen Art gibt, die diese Entwicklung unproblematisch finden, zeigt folgende Reaktion von @notwendig auf Martins Artikel:

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So richtig verstehe ich seinen Einwand nicht, aber er scheint auf die Medienkompetenz der Konsumenten abzuzielen, die das schon merken werden, was bezahlt ist und was nicht. Ich hab da allerdings so meine Zweifel.