1. wn030^

    :] so kann man’s natürlich auch zusammenfassen.

    wenn’s nicht doch etwas schade wäre, wie beide platzhirsche vor lauter „ich“ zeitweise den grundgedanken des leakens udn leakenlassens aus den augen verlieren.

    moment. beide? zeitweise? bei wl ist die abkehr von den eigentlichen zielen etwas grundsätzlicher und länger andauernd, leider.
    schritt für schritt hatte sich die plattform von den eigenen idealen abgekehrt. von der schließung der diskussionsplattform (zuvor für die öffentnlichkeit zugänglich) bis zu den exklusivverträgen, damit starb die grundidee endgültig.

    und OL? Ol geht von vornherein andere wege, die zugänglichkeit von originaldokumenten für die öffentlichkeit interessiert die plattform als reinem postschalter nicht wirklich.

    es bleibt wirklich nur, auf den neuanfang einer dritten plattform zu warten, die genug a.r.s.c.h in der hose haben müsste, um dem ursprünglichen WL wieder zu gleichen.

    übrigens: ein bisschen peinlich, wie sehr die derzeitige reaktion von assange/kristinn der damaligen reaktion auf birgittas vorschlag, die personalfrage und hierarchiestrukturen zu diskutieren, gleicht: http://tinyurl.com/5udnguj

    • Daniel Bröckerhoff

      FULL ACK! Bis auf die Openleaks-Kritik. Ich glaube es ist nicht schlecht, eine Plattform zu haben, die nicht selber leakt und somit der Versuchung widersteht, eine eigene Agenda zu fahren. Journalisten sind zum größtenteil hundsmiserabel, was Technik angeht. Die wenigsten beherrschen ihren Computer richtig, von Kryptologie-Verfahren, verschlüsselten Email, sicheren Chats und Uploads ganz zu schweigen. Da wird es höchste Zeit, dass sich jemand mal drum kümmert. Und wenn das dann noch eine Organisation ist, die sich auf die Fahnen schreibt eben NICHT als Weltretter aufzutreten, um dabei ihre ganz eigene Agenda zu verfolgen ist mir das mehr als Recht. Um es kurz zu machen: Ja, wir brauchen Openleaks.


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